Immortality – Unsterblichkeit

Hervorgehoben

Der Verlust einer geliebten Person verursacht oft Gefühle der tiefen Trauer, des Schmerzes, der Hoffnungslosigkeit, des Verlustes des Glaubens an eine gerechte Welt, oder einfach nur puren Zorn…
Wie kann es sein, dass ein junger Mann im 36. Lebensjahr einfach von uns geht! Zu jung, um zu sterben! Oder einfach intensiv gelebt…

Schicksalhaft erscheinen uns solche Ereignisse – doch manchmal ist es eben Zeit zu wandern! Wandernd schreiten in eine bessere Welt! Eine Welt, die die Lebenden nicht erkennen können, da sie zu sehr mit ihren Schuldgefühlen beschäftigt sind. Diese Gefühle der Schuld gegenüber der/des Verstorbenen sind nur scheinbar direkt assoziert mit dem/der Abwesenden, welcher anwesend ist, sobald gedacht wird! – Emotionales Gedenken und nicht nur pure Ratio!

Mensch ist emotional – Kognitionen treten in den Hintergrund, wenn etwas persönlich Relevantes passiert. Vernünftig ist doch nur der/die Emotionen kontrollieren und wegsperren möchte – dies ist jedoch von vornherein zum Scheitern verdammt! Der rein vernünftige Geist wird es kaum schaffen die Gefühle anderer zu verstehen, geschweige denn, dass er seine eigenen Gefühle deuten kann. Und damit fängt der Kreislauf an… wie oft wiederholen sich Gedanken, Probleme im Job, und im privaten Raum – sie sind einfach da, und je mehr man versucht ihnen Herr-zu-Werden, desto größer werden die Probleme.

Wichtig ist nur, dass Du achtsam bist!

Denn sie leben nicht, und dennoch sind sie unsterblich! Unsterblich in Gedanken, Worten und Werken all jener, die ihre Liebe zum/zur Verstorbenen hinleiten.

IMMORTALITY

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Schattenbilder

Hervorgehoben

Schatten umgibt mich in dieser Welt! Stumm sitze ich hier. Ruhig und gelassen befinde ich mich im Hier und Jetzt. Vergangenes und Zukünftiges haben keinerlei Bedeutung mehr für mich. Selbst der Schatten oder diese kalte Finsternis vermögen es nicht, mich aus meiner Meditation zurück in die kollektive Realität zu schießen.

Angst und Furcht sperrte ich schon vor längerem in einen gedachten Käfig, der weit oben in einer Ecke meines Bewusstseins hängt, ein. Momentan war ich glücklich. Mein Mut und meine Gelassenheit waren in Wechselwirkung miteinander. Diese beiden menschlichen Attribute umkreisten mich. Sie bildeten ein Gravitationsfeld, wobei ich der Mittelpunkt war. Abhängig von der spezifischen Situation gelang es mir Anteile von Mut und Gelassenheit aus dem Feld in mein Ich zu transportieren. Mut bedeutet für mich, dass ich mehr Handlungsalternativen habe, da ich mich nicht mehr selbst, durch auf mich projizierte Ängste, blockieren ließ. Meine innere Gelassenheit wurde erst durch die Lebenserfahrung gestärkt. In meiner Jugendzeit war ich ein Getriebener, impulsiv und innerlich voll Zorn und Wut. Dann erkannte ich, dass das Ziel mehr ist als die Summe der einzelnen Wege dort hin. So wurde ich wieder ruhig. Zorn und Wut erodierten auf den unterschiedlichsten Lebenswegen, bis sie zu kleinen Kieselsteinchen wurden, welche zwar Kratzer in meiner Persönlichkeit hinterließen, die jedoch kaum der Rede wert waren.

Der Schatten wurde dichter. Die Kälte versuchte in mich einzudringen. Dieser schattige Frost konnte mich allerdings nur äußerlich verwunden. Innerlich glühte ich. Mein einverleibtes Feuer gab mir die Energie und den Willen mein Leben so zu gestalten und zu verändern, dass ich auch andere in meinem Umfeld erwärmen konnte. Natürlich funktioniert dies nur bei Menschen, die sich auch trauen sich voll auf mich einzulassen, mir das Vertrauen schenken und keine Angst haben sich zu verbrennen, sondern die über heiße Kohlen laufen. Die Anderen, welchen das Vertrauen schon früh weggenommen wurde, können sich nicht an etwas Fixem oder Beständigem festhalten, weil sie voll Misstrauen jedem gegenübertreten, und so Gelegenheiten übersehen, welche sie den Schatten vergessen machen lassen würde. Sie werden selbst zu einem schattenhaften Wesen, welches sich nicht traut aus der Finsternis in die Strahlen zu treten.

Sie haben Angst! Sie ignorieren ihre Talente! Sie sind eine Art von ferngesteuerten Robotern, die von Beginn an auf Konsum und Leistung programmiert wurden. Sie sind getrieben und nicht frei!

Freiheit für die Schattenwesen!

Doch die Erkenntnis dieser Freiheit und das damit verbundene neue Gefühl, dass sich etwas qualitativ verändert hat, ist nicht immer leicht zu verdauen. Qualitativ spielt sich dieses Wachstum zuerst rein innerlich ab und überträgt sich dann auch auf andere.

Die Sonne steht jetzt am Zenit. Mein eigener Schatten ist nur mehr ein wenig Ich. Ganz gegenteilig sehe ich jetzt und hier die Schattenbilder.

Über die Wahrheit der Gefühle*

Liebe fühlende Menschen!

In unserer Zeit spielen viele von uns Rollen. Die echte Wahrheit über unsere inneren Emotionen oder Gefühle sind hinter einer Mauer.Diese Mauer ist gekennzeichnet durch Stressfaktoren, weil wir nicht akzeptieren wollen was wirklich passiert (das Unbewusste) und/oder wir mimen einen traurigen Clown mit einem lächelnden Gesicht.

Es ist ein tiefer Entscheidungsfindungsprozess, welcher uns dazuführt mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Herausforderungen und das Leben an sich können schwierig sein…

Sind wir frei oder nur ein Sklave unserer Gemeinschaft des Hasses.

Hass zerstört – Liebe heilt

Ein Kind ist zwar frei von Stereotypen aber nicht frei von Spiegelneuronen, welche kontinuierlich feuern, wenn es sehen kann, was um es herum passiert. Wir haben verlernt ein Kind zu sein. Kinder sind für mich eine spezielle Quelle der Wärme. Daher lasst sie bitte laut spielen, lasst sie ein Kind sein und sei ein gutes Vorbild für sie. Hör in dein Herz (Ort der Gefühle), dann wirst du die Antwort  schon bekommen, wie du mit den Problemen  mit deinem Kind umgehen wirst können. Klare und konsistente Grenzen sollten gesetzt werden. Nicht nur für die kleinen Seelen, sondern auch für dich selbst.

Noch einen schönen Tag!

Andreas Eduard Pfeiffer

*Deutsche Version von „About the Truth of Feelings

Fluss der Gedanken – Flow of Thoughts*

Herzlich Willkommen zurück zu meinem Blog!

Nach einer sommerlichen Auszeit möchte ich mich heute Abend wieder einmal zu Wort melden.


In der letzten Zeit habe ich wieder Vieles über mich erfahren und auch einfach mal  nur das Leben zugelassen. Dabei stellte ich fest, dass das Gedachte beziehungsweise das Kreisdenken über Probleme des Alltags, über sich Selbst oder über Andere ja insofern nur zum Stillstand oder besser gesagt zu weiteren negativen Gedanken führt, welche Handlungsalternativen vermindern oder sogar ganz aus dem menschlichen Bewusstsein verdrängen können, sodass nur ein Funktionieren, nicht jedoch ein aktives Handeln und/oder Erkennen ermöglicht wird.

GEDANKEN MÜSSEN FLIEßEN!

Vieles, was ich zur Zeit erlebe, beruht auf dem Prinzip des Sich-Hingebens zu der Situation im Hier und Jetzt. Spontanität und Offenheit für Neues haben mich soweit gebracht, dass ich jeden Tag ein wenig mehr Glück im Alltag entdecke. Obwohl hier vermutlich der Begriff des Alltags fehl am Platz ist, weil man ja aus diesem ausbricht und sich dem Neuen zuwendet. Sicherlich gibt einem eine gewisse Struktur auch Halt im Leben, doch wollen wir nur das erleben, was wir gestern und vorgestern schon erlebt haben – quasi immerwährende Beständigkeit und absolute Vorhersagbarkeit unseres Verhaltens und Erlebens. Für mich ist so ein Leben keinesfalls erfüllend, jedoch verstehe ich jene, die ihre Rituale aufgebaut haben, um ihren, zum Teil sehr schweren Lebensalltag meistern zu können:

„Familie, Stress im Job, finanzielle Sorgen oder allgemein mit Mitmenschen oder noch Vieles mehr…“ 

Zum (Dis)Stress hatte ich in letzter Zeit folgende Überlegungen:

  • „Stress hat man nicht, sondern erfindet man!“
  • „Stress ist ansteckend!“
  • „Stress ist gesundheitsgefährdend!“

Also, versucht so oft es geht das Tempo rauszunehmen!

Beispielsweise einfach mal das Schritttempo reduzieren, oder genussvoll eine Mahlzeit einnehmen, oder mal etwas langsamer mit dem Auto fahren (tut auch der Umwelt gut!).


Abschließend habe ich noch eine Übung zum Selbstvertrauen!

  • Einfach mal die Augen während des Gehens schließen und losgehen…

Bin schon gespannt, wie´s euch bei dieser Übung ergangen ist!


Dann noch eine schöne Zeit und auf bald wünsche ich euch wieder mit viel Liebe!

Andreas Eduard Pfeiffer



*English version of „Fluss der Gedanken“

Flow of Thougts

Welcome back to my blog!

Tonight I’d like to express myself, after a break during summer.


In the time, that has passed, I (again) have discovered a lot about me and/or simply have allowed life to be as it is. I discovered, that the thoughts or else the thinking in circles of everyday-problems, of someone like himself, of other people are leading to a standstill or, in other words, are leading to further bad thoughts, which could reduce someones possibilities in action or even could be pushed out of human consciousness. In this case, only a „working“ but no actively doings and/or understanding remain enabled.

THOUGHTS HAVE TO FLOW!

In these days, many things that happen in my life, seem to follow the principles of dedicating myself – offering to the situation right here, right now. So far „everyday“ spontanity and openmindedness  to new things have led me to a little more happiness day after day.
The term „everyday“ doesn’t really fit, due to the fact the people want to „break free“ and head for „the new“. It’s undenyable that most people long for some stable life, but we tend to repeat living the day like yesterday and the day before – in general ongoing continuity and absolute predictiveness of our behaviour and experiencing. To me, such a lifestyle is, in no way, satisfying, but I do understand those, who have established their rituals, to handle their lifestyles, that sometimes could be very hard.

Family, an exhausting job, financial sorrows or commonly with other people and so on…


Recently I had the following thoughts concerning (dis)stress:

  • „You don’t get stressed, you invent it!“
  • „Stress is infectuous!“
  • „Stress is unhealthy!“

So, have to try to slow down, as often as possible!

In example: by reducing the speed of your pace, or by enjoying your meal, or driving slower with your car (it’s good for the environment too!).


I close this article with an exercise for self-confidence!

Simply close your eyes during your walk…

I’m very curious about, how it was for you, when you have finished your exercise!


Have a good time! I hope to see you soon with lovely greetings!

Andreas Eduard Pfeiffer

Vom Aufbrechen der Sprachblockade – On breaking the language barrier

Einen wunderschönen guten Morgen liebe Menschen!

In letzter Zeit fällt mir immer wieder mehr auf, dass ich mich selbst blockiert haben dürfte. Vor allem, was die englische Sprache betrifft… Obwohl ich eigentlich bis zur Hauptschule zu den besten in meiner Klasse zählte, kam irgendwann in der Handelsakademie der totale Leistungsabfall in diesem speziellen Unterrichtsfach als ich einen neuen Professor bekam. Die äußerliche Strenge dieses speziellen Lehrers verursachte mir innerliche Unruhe und ich fürchtete mich schließlich vor jeder einzelnen Unterrichtsstunde… Ich lernte und lernte wie ein Verrückter. Doch all das viele Lernen half nichts. Meine Leistung bei den Schularbeiten war erschreckend. Rückblickend bildete sich bei mir die sogenannte „erlernte Hilflosigkeit“ aus.

Unter „erlernter Hilflosigkeit“ versteht man in der Sozialpsychologie einen Zustand, welcher gekennzeichnet ist durch depressive Symptome und Angst (vgl.: hierzu: Abramson, Seligman & Teasdale, 1978; Seligman, 1975; Wise & Rosqvist, 2006).

Meine letzten Erfahrungen mit der aktiven Anwendung der englischen Sprache zeigten mir jedoch, dass ich dieses schulische Traumata (vgl. „erlernte Hilflosigkeit“) endgültig abgelegt haben dürfte.

Jeder von uns hat seine Talente, welche jedoch erst entdeckt werden müssen. Vielleicht entscheidet ja das „jungfräuliche“ Kind selbst für was es sich am besten eignet bzw. die Umwelt und natürlich auch die Genetik spielen hier eine wesentliche Rolle.
Schulpolitik und Erziehung sollten daher einen förderungsbezogenen und nicht rein defizitären Ansatz haben. Auch die Notwendigkeit einer quantitativen Beurteilung (Noten) sollte überdacht werden… Mir ist jedoch schon klar, dass eine völlige Abschaffung von Beurteilungskriterien wohl eine Illusion bleibt, da sie ja schon fast überall Einzug genommen hat. Beispielsweise werden in der Wirtschaft (unzählige) Evaluationen durchgeführt. Ob diese sinnvoll sind oder nicht bleibt wohl jedem selbst überlassen…


A wonderful good morning everybody!

Recently it got more and more obvious, that I´ve probably blocked myself. Especially in matter of the English language…
Although I was one of the best students in primary school, a loss in performance occurred, when I began to take classes in business school under a new teacher. The strictness in his physical appearance had caused that much uneasiness on my behalf, so from then on, I’ve been frightened of every single lesson… I studied and studied like someone, who’s insane! But all those efforts didn’t pay off. My test results were horrible. A „learned helplessness“ had emerged.

In social psychology the term „learned helplessness“ (see also: Abramson, Seligman & Teasdale, 1978; Seligman, 1975; Wise & Rosqvist, 2006) is used to describe a state where fear and symptoms of depression are prominent.

Meanwhile my most vivid experiences in practicing English have shown me, that I, by now, must have overcome this academic trauma.

Everyone of us has his own talents, that at first need to be explored. Perhaps the „virgin child“ has to decide on its own, what he/she is proper for.

Nevertheless the environment and genetics are also important.

School politics and education systems should pay more attention at the encouragement, rather than the deficits of their pupils. Even so, the necessity of qualitative evaluation (grades) should be questioned.
I’m aware of the fact, that an abolition of checking will stay an illusion, due to its popularity. In the economics , for instance, many evaluations are made.
Whether these procedures make sense or not, is left to everyone’s own judgement…


Um lindo bom dia Caro pessoal!

Nos últimos tempos eu percebi que eu mesmo devo ter me bloqueado um pouco. Principalmente na língua inglesa… mesmo que na escola eu era um dos melhores na classe, veio depois um verdadeiro desabamento nessa matéria,especialmente quando mudamos de Professor. O modo rigoroso desse Professor especial causava dentro de mim uma certa impaciência e incerteza enorme e eu temia cada uma única hora de aula dada por ele… eu estudava e estudava como um louco. Mesmo assim não ajudou em nada. Meu desempenho nos trabalhos escolares foram horríveis.
Olhando para traz se formou em mim o tal chamado (Desamparo Aprendido) que na Psicologia social é um estado que é marcado através de sintomas depressivos e de medo (por ex; vejam: Abramson, Seligman e Teasdale, 1978; Seligman, 1975; Wise e Rosquist, 2006).
No entanto minhas experiências usando ativamente a língua inglesa me mostraram que eu devo ter deixado pro lado o meu trauma escolar (desamparo Aprendido).        Cada um de nós possuímos talentos que no entanto ainda devem ser encontrados. Talvez até uma pura criança se decida a fazer algo que ela resolva sem dificuldades,claro que o ambiente onde mora e a genética influência muito nessa ocasião. Política escolar e educação devem ter uma relação conjunta e não só ser um princípio a ser seguido.
Também a necessidade de avaliação (notas) deve ser repensada…….pra mim é claro que acabar com o sistema de avaliações de critérios é uma ilusão já que ela está presente em quase tudo, por exemplo; na Economia São feitas inúmeras avaliações mas se elas fazem sentido ou não cabe a cada um pensar como quer…

Gedankensprünge

Die Diskussion über die Willensfrage nimmt kein Ende – kurz gesagt handelt es sich um die alte Diskussion, ob es nun den „Freien Willen“ gibt oder ob alles rein „deterministisch“ zu sehen ist. Ein Auszug aus meinem kleinen Werk Emil Lime soll ein Beispiel dafür sein, wie Unbewusstes ins Bewusstsein treten könnte (ohne dabei den Sinn des unbewusst Verborgenen preiszugeben):

     „Verschiedene Gedanken schienen direkt vom Universum in meinen Kopf zu stürzen und verbreiteten dort ein wirres Durcheinander. Wahre Fontänen von Gedankensprüngen kamen über mich. Es war schwer Ordnung in dieses Chaos, das dennoch von irgendeiner Macht, so schien mir, gesteuert wurde, zu bringen.“ 

Diese Art von Erfahrung möge sehr verwirrend auf einen wirken. Das Unbewusste hält sich nun mal nicht an Regeln und Konventionen! Daher diese Unordnung. Chaos tritt in den Vordergrund und dennoch versucht der menschliche Geist irgendeinen Sinn oder sogar wieder Ordnung in das Chaotische zu bringen! Interessant wäre natürlich die dazugehörige Vorgeschichte von Emil Lime. Sein persönlicher Lebenslauf gäbe mögliche Hinweise auf das oben dargestellte… gehen wir überblicksartig weiter in die Geschichte von Emil Lime:

  •      „… fiel in einen tiefen Schlaf, der traumlos blieb.“wirklich völlig traumlos!?  – nur weil die ERINNERUNG daran fehlt! 
  •      „Die Sonnenstrahlen, die durch die Jalousien meine Haut erwärmten, erweckten mich aus einer Nacht, die mein ganzes Leben verändern würde, obwohl mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, was das für mich bedeuten würde.“ 

Emil Lime weiß zwar von der Bedeutung, doch eine „richtige“ Deutung bleibt ihm zu diesem Zeitpunkt verwehrt! Eine vage Vermutung schwellt allerdings schon an der Oberfläche… Unbewusstes und Bewusstes bilden eine Einheit, die langsam sichtbar wird…

Konflikte, Stress etc. können solche Erfahrungen auslösen… nur die Achtsamkeit geht in unserer Zeit oft verloren, weil Vieles immer schneller und schneller wird! Die Kapazitäten des menschlichen Verstandes sind nun mal begrenzt – Multitaskingfähigkeiten sind reine Illusion, wenn man bedenkt, dass dabei die Qualität mit Sicherheit leiden muss – vgl.: 7 +/- 2 nur als wissenschaftlich abgesicherte „Richtzahl“ für die Verarbeitung von Informationen!

Für was entscheidet sich nun Emil Lime? Es sei nur soviel verraten, dass er sich auf eine Reise begibt… freiwillig oder auch nicht! Anders ausgedrückt von innen heraus oder auch von außen getrieben…

 

philosophische Satire

Dies ist eine Geschichte von einem einsamen melancholischen Menschen, der auszog – nein, nicht um das Fürchten zu lernen – sondern um seiner Familie „Auf Wiedersehen“ zu sagen, und um sich um seine Bildung zu kümmern. Sein steiniger Weg führte ihn in die Landeshauptstadt der Steiermark, der Kulturhauptstadt mit dem Schatten des Wahrzeichens, dem Uhrturm, einer Insel in der Mur, und mehr, was die kUnst (kein Tippfehler!) zu bieten hat.

G., der sich auf seinen Weg machte in die Weiten unseres wunderschönen Österreichs, musste viel durchmachen. Vor allem die neue Umgebung überstieg seine Vorstellungskraft. Da waren überall Menschen, ja Menschen. Er hatte immer geglaubt dabei handle es sich um eine seltene Spezies, doch sein Geist öffnete sich, und er erkannte, dass er nicht der Einzige auf diesem blauen Planeten war. Er erkannte sogar, dass es zwei unterschiedliche Typen gab. Da gab es Menschen mit langen Haaren, einer gewölbten Brust, einer starken Hüfte, und was ihm vor allem zu schaffen machte, waren die rasierten Beine. Er hatte, wie man sieht, etliche Anpassungsschwierigkeiten, doch meisterte er diese schnell. Schnell bedeutet in seiner Definition, dass es Monate dauerte bis er erkannte, dass es noch mehr gab, als seinen Heimatort, wo die Zeit um eine Spur langsamer, ja, mit einem verlangsamten Schneckentempo, verlief. Das Wunder der Elektrizität nahm Einzug in den kleinen Ort. Man war verwirrt, hatte sogar Angst, und glaubte dabei konnte es sich nur um ein diabolisches Werk handeln. Die Hand des Satans persönlich schaffte es, dass, wenn man einen Schalter drückt, ein Licht angeht. Doch auch dieses Mysterium löste sich im Handumdrehen auf. Jetzt beten diese einfältigen Leute die Decke ihrer Wohnung an, wo ein kleines Lämpchen Tag und Nacht brennt.

G., auf der Universität angekommen, schrieb sich für die Biologie ein, da er ja vom Land stammte, und daher viele verschiedene Arten kannte. Doch er studierte und stellte fest, dass es ja noch viel mehr Arten gab, ja, dass es so sonderbare Wesen gab mit langen Rüsseln, die sich offensichtlich Elefanten nannten. Er bekam Angst! Sie wurde immer größer. Er wollte schon flüchten, doch ein Studienkollege, der sich der Philosophie widmete, überredete ihn doch noch ein wenig zu bleiben.  Dabei lockte er ihn mit einem besonderen Rauch, der sich wie ein Strick um den kleinen G. wand.
Die Folge war, dass G. sich entschloss sein Studium der Biologie abzubrechen. Nun widmete er sich der Philosophie!

  1. Streben nach Erkenntnis über den Sinn des Lebens, das Wesen der Welt und die Stellung des Menschen in der Welt; Lehre, Wissenschaft von der Erkenntnis des Sinns des Lebens, der Welt und der Stellung des Menschen in der Welt
  2. persönliche Art und Weise, das Leben und die Dinge zu betrachten

Dabei stellte er sich so geschickt an, dass die alten Griechen Angst bekommen würden. Denn er entwickelte, ohne Wissen, dass es diese Art der Philosophie schon gab, für sich eine Verhaltensform, in der er völlig mit der philosophischen Welt eins war. Er setzte sich in einen Behälter irgendwo, wo es ihn gerade hintrieb und philosophierte. Er begründete einen Spruch, beziehungsweise kopierte diesen, doch wir können ihn nicht verantwortlich machen für sein Unwissen.

„Geh mir aus der Sonne!“

Das Studienjahr neigte sich langsam dem Ende zu. Seine Professoren und Professorinnen, die er eher selten sah, da sein Motto jenes war, dass ein Philosoph seine Ruhe brauche, um seinen Geist völlig ungestört entfalten zu können, betrachteten ihn einerseits als Genie. Jedoch die Majorität betrachtete ihn als einen sehr rätselhaften, teilweise psychisch labilen Menschen. Wie so oft haben diese Genies wieder eine falsche Wahrnehmung und Bewertung von einem großen Philosophen, der vermutlich verarmt und einsam sterben wird, weil seine Theorien nur belächelt wurden, und der Zeit weit voraus waren.

Nach einem Jahr des harten Studierens lebte er sich immer mehr ein, genoss sogar das Nachtleben, wo er schon des Öfteren als völlig Betrunkener das andere Geschlecht obszön anmachte, doch man vergab ihm. Sein Verhalten zu den Frauen änderte sich allmählich. Sein ganzer Charme kam zum Vorschein, dennoch schaffte er es nicht eine feste Bindung einzugehen. Ihm fehlte bloß eine gewisse Erfahrung in Sachen Liebe. Helfen wir ihm, indem ich an dieser Stelle ein Forum einrichten werde, wo ihr, liebe Leser und Leserinnen, eure persönlichen Tipps zum Besten geben könnt.

Meine Tipps:

1. Safer Sex; nur mit Gummi, Kondom, Präservativ etc.
2. Oral Sex; alles was mit dem Mund gemacht wird.
3. Anal Sex; After bestimmend
4. Romantik; William Shakespeare & Co
5. Verliebtsein; Vorstufe zur echten Liebe
6. Fremdgehen; seine Liebste betrügen
7. Spendierhosen anhaben; seiner Liebsten Geschenke machen und sie einmal zum Essen, Kino, oder Konzert einladen.
8. Penis; Stab der Lust, Schwanz, Bimmel, Phallus, etc.
9. Händchen halten; gefühlvoll die Hand des Partners in seiner eigenen umschlingen
10. Liebesbriefe; machen die Beziehung geheimnisvoll und steigern die Kreativität im Zusammenleben

Gut, wie wird es nun weitergehen mit unserem Eremiten, der sein Eremitendasein aufgab, um sich den schönen kollektiven Dingen zu widmen. Wünschen wir ihm alles Gute und drücken wir ihm die Daumen, damit er endlich auch einmal zum Stich kommt, und seine Hormone ein wenig abbauen kann.

Alles, alles Gute auch von meiner Seite, und noch ein romantischer Spruch: „Auf das der Mond erröte und das Licht aller Galaxien sich vereine, um die göttliche Schönheit deines Wesens zu erleuchten.“ (Zitat aus meinem unveröffentlichten Werk „Emil Lime“)